Fragen & Antworten

Seit über 1000 Jahren wird Tsampa in Tibet als Grundnahrungsmittel verwendet und ist dort das Ausdauergeheimnis der Sherpas und Nomaden auf Ihrem Weg zu den Gipfel des Himalaya. Auch der Dalai Lama genießt täglich Tsampa zum Frühstück. Warum wir aus dem wertvollen Rohstoff den TZAMPAS Riegel entwickelt haben und worin die Vorteile von gerösteter Gerste liegen beantworten wir in den TZAMPAS FAQ!

Rund um TZAMPAS Riegel

Was sind die Hauptbestandteile der TZAMPAS-Riegel?

Hauptbestandteile der TZAMPAS-Riegel sind: geröstete Gerste, Reissirup, Mandelmus und Kakaobutter. Je nach Geschmacksrichtung sind weitere natürliche Zutaten, wie zum Beispiel Mandelstückchen, Gojibeeren, Kakao, Haselnüsse oder Kokosflocken enthalten. Die vollständige Zutatenliste findest du auf jeder Produktdetailseite.

Was macht die TZAMPAS-Riegel zum perfekten Snack?

TZAMPAS-Riegel enthalten viele gesunde und 100% natürliche Zutaten:

  • Komplexe Kohlenhydrate für langanhaltende Energie
  • Ballaststoffe, die wichtig für die Verdauung sind.
  • Pflanzenproteine zur Unterstützung des Muskelaufbaus.
  • β-Glucane, die löslichen Ballaststoffe der Gerste
Sind die TZAMPAS Riegel frei von Fructose?

Die TZAMPAS-Riegel enthalten insbesondere Reissirup (Glukose).

In den Riegeln ist jedoch, je nach Sorte, auch bis zu 5% Kokosblütenzucker enthalten. Dieser besteht zu 50% aus Fructose.

Insgesamt ist den den Riegeln jedoch um ein Vielfaches mehr Glukose, also Fructose enthalten.

Sind TZAMPAS Riegel gut für Sportler?

TZAMPAS Riegel sind perfekt für Sportler, ob vor oder nach dem Training, geeignet. Tatsächlich stellen Kohlenhydrate die wesentliche Energie für die Muskeln dar, die sie in Form von Glykogen speichern.
Bei unzureichender Kohlenhydratzufuhr greift der Körper verstärkt auf Proteine zur Energiegewinnung zurück, was Muskelabbau begünstigen kann. Kohlenhydrate werden schneller absorbiert als Proteine. Langkettige Kohlenhydrate und Ballaststoffen aus der Gerste helfen, sich länger gesättigt zu fühlen und geben langfristige Energie. Zusätzlich gibt Glukose (Reissirup besteht aus Glukose) Energie für ein Training mit hoher Intensität oder füllte den Glykogenspeicher im Körper nach der Anstrengung schnell wieder auf.
Mandeln vervollständigen die sportlichen Bedürfnisse: Sie enthalten ungesättigte Fettsäuren und Magnesium, das u. a. für Muskel- und Nervenfunktion sowie Elektrolythaushalt wichtig ist.

Ich treibe keinen Sport. Sind TZAMPAS Riegel für mich geeigent?

Auch für Nicht-Sportler sind die TZAMPAS-Riegel als Zwischenmahlzeit geeignet.
Dank der langkettigen Kohlenhydrate und Ballaststoffe hilft Gerste, sich lange satt zu fühlen, ciao Heißhungerattacken! Darüber hinaus tragen Ballaststoffe dazu bei, dass das Verdauungssystem gut funktioniert. Vereinfacht gesagt, sind Zucker die Brennstoffe unseres Organismus, die für jede Tätigkeit verwendet werden. Sie sind die primäre Energiequelle für unseren Körper. Insbesondere Glukose ist eine wichtige Energiequelle für unser Gehirn.

Wann sollte ich TZAMPAS Riegel am besten zu mir nehmen?

Damit TZAMPAS Riegel dich optimal bei deine sportlichen Aktivität unterstützt, genießt du ihn am besten 30-60 Minuten vor der Einheit. Kohlenhydrate werden schnell verdaut, sodass die Energie zur Verfügung steht, ohne dass die Verdauung während des Trainings noch aktiv Ressourcen bindet.
Bei intensiveren Einheiten ab ca. 60 Minuten kann ein Riegel während der Belastung sinnvoll sein, um den Energiepegel stabil zu halten und Leistungseinbußen vorzubeugen.
Nach der Einheit unterstützt ein Riegel die
Regeneration und Glykogen-Auffüllung.

Wie stellt ihr sicher, dass eure Bewertungen echt sind?

Alle Bewertungen in unserem Shop laufen über den unabhängigen Bewertungsdienst Judge.me. Nach jeder versendeten Bestellung erhältst du automatisch eine E-Mail mit der Einladung, dein Produkt zu bewerten. So können ausschließlich Personen bewerten, die tatsächlich bei uns bestellt und die Ware erhalten haben - jede als „verifiziert“ gekennzeichnete Bewertung stammt also von einem echten Kauf. Die angezeigte Gesamtzahl und Durchschnittsnote werden live aus Judge.me übernommen und aktualisieren sich automatisch.

Der Hype um die Gerste

Warum setzt TZAMPAS auf Gerste?

Die Sherpas setzten bei ihren kräftezehrenden Aufstiegen auf die höchsten Gipfel der Welt seit jeher auf geröstete Gerste als Energiequelle. Dort ist Tsampa, tibetisch für "geröstete Gerste", Grundnahrungsmittel. Gibt es einen besseren Beweis für die Kraft der Gerste?!
Nebenbei trägt die Gerste zu einer abwechslungsreichen Ernährung abseits des omnipräsenten Weizens bei.
Außerdem ist Gerste eine Kulturpflanze, die auch mit widrigen Bedingungen und den Auswirkungen des Klimawandels gut zurecht kommt.

Ballaststoffe - weit mehr als Ballast

Warum sind Ballaststoffe wichtig für meine Ernährung?

Ballaststoffe (klassifiziert in löslich und unlöslich) sind langkettige Moleküle, die wir nicht verdauen können. Sie gelangen deshalb weitgehend unverändert in den Dickdarm und werden dort zum Teil von unseren Darmbakterien abgebaut, der Rest wird ausgeschieden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 30 g Ballaststoffe pro Tag - eine Menge, die zusammen mit einer Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Getreide gut zu erreichen ist. Gerste bringt dafür eine Besonderheit mit: Sie gehört zu den Getreidearten mit dem höchsten Anteil an β-Glucanen.

Was sind Beta-Glucane?

β-Glucane sind wasserlösliche Ballaststoffe, die im Korn der Gerste stecken - Gerste und Hafer gehören zu den Getreidearten mit dem höchsten Gehalt. In Wasser bilden sie zähflüssige Lösungen; daher kommt die typische Konsistenz von Gerstenprodukten.

Es ist wissenschaftlich gut erforscht, dass β-Glucane den Cholesterinspiegel senken, den Anstieg des Blutzuckeranstiegs nach einer Mahlzeit abschwächen und für ein verlängertes Sättigungsgefühl sorgen.

Im Dickdarm werden β-Glucane von unseren Darmbakterien verwertet, die daraus kurzkettige Fettsäuren (SCFA) bilden. Zusammen mit den Hafer-β-Glucanen zählen sie zu den am besten untersuchten Ballaststoffen überhaupt.

Warum Kohlenhydrate wichtig sind

Warum sind Kohlenhydrate ein unverzichtbarer Teil der Ernährung?

Kohlenhydrate sind die wichtigste Energiequelle für unseren Körper und das wichtigste energetische Substrat für das Gehirn. Sie machen 50-60% unserer täglichen Kalorienaufnahme aus und werden in der Leber und in den Muskeln gespeichert. Kohlenhydrate verhindern den sofortigen Hunger nach der Mahlzeit und versorgen unseren Körper langfristig mit Energie. Sie werden schneller aufgenommen als Proteine, das heißt: mit einem Snack aus komplexen Kohlenhydraten können wir unsere Sportaktivität zwar mit leerem Magen, aber mit vollen Reserven beginnen. Damit können fast alle aufgenommenen Energien an die Bewegung adressiert werden. Tatsächlich kann eine unangemessene Mahlzeit die Leistung erheblich beeinträchtigen. Insbesondere fördern Kohlenhydrate ein Training mit hoher Intensität und können den erhöhten Energiebedarf an Tagen mit mehr Aktivität ausgleichen.

Sind Kohlenhydrate nicht schlecht für die Figur?

Komplexe Kohlenhydrate sind nicht schlecht für die Figur. Entscheidend ist nicht der Makronährstoff an sich, sondern die Gesamtmenge der aufgenommenen Kalorien im Verhältnis zum individuellen Energiebedarf. Natürlich spielt auch die Qualität der Kohlenhydrate eine Rolle: Komplexe Kohlenhydrate mit Ballaststoffen sättigen länger und lassen den Blutzucker gleichmäßiger ansteigen als stark verarbeitete, einfache Zucker. Jede natürliche Nahrung kann, in der richtigen Menge und passend zu unseren individuellen Bedürfnissen, ohne Reue Teil unserer täglichen Ernährung sein.

Low Carb, high Protein?

Proteine sind weder die bevorzugte Energiequelle für unseren Körper noch für unser Gehirn. Eine kohlenhydratarme Ernährung führt zu einer schnellen Abnahme der Glykogenreserven in Muskel und Leber. Dies führt zu einem Eiweißabbau und somit zu einer Störung des Muskelgewebes sowie zu starken Beeinträchtigungen der anaeroben Leistungsfähigkeit und der aeroben Langzeitbelastung von Sportlern. Kohlenhydrate sind auch nach sportlicher Aktivität wichtig, denn die Glykogenspeicher werden am effektivsten wiederhergestellt, wenn möglichst bald nach dem Training Zucker in fester oder flüssiger Form aufgenommen werden, besonders wenn zeitnah erneut intensiv trainiert wird. Eine kohlenhydratarme Diät ist auch nicht optimal, um den Geist aktiv zu halten, da das Gehirn Glukose als Treibstoff verwendet und benötigt.

Glucose, Fructose & Co

Was ist Reissirup?

Reissirup ist eine dichte und cremige Flüssigkeit, die aus der Fermentation von Reis gewonnen wird. Er besteht aus Glukose, einem Einfachzucker, sowie aus Maltose, die aus zwei Glukosemolekülen (Disaccharid) besteht.

Warum verwendet ihr Reissirup?

Glukose kann von der arbeitenden Muskulatur direkt aufgenommen und sofort in Energie umgewandelt werden – ideal, um während des Trainings schnell verfügbare Power zu liefern und nach der Belastung die Glykogenspeicher zügig wieder aufzufüllen. Fruktose hingegen muss zunächst in der Leber verarbeitet werden, bevor sie dem Muskel überhaupt zur Verfügung steht, und kann in größeren Mengen eher zu Verdauungsbeschwerden führen. Deshalb setzen wir in unseren Riegeln auf Glukose, hauptsächlich aus Reissirup, um dir eine schnelle, muskelnahe Energiequelle zu bieten, die genau dann wirkt, wenn du sie brauchst.

Was sind die Unterschiede zwischen Fructose und Glucose?

Sowohl Glukose als auch Fruktose sind einfache Zucker, auch Monosaccharide genannt. Sie unterscheiden sich jedoch in der Art und Weise, wie unser Körper sie verwendet und in den Folgen ihres Stoffwechsels:

  • Fruktose führt zu einem geringeren Insulinanstieg als Glukose. Es gibt Hinweise darauf, dass der süße Geschmack ohne eine entsprechende Insulin- und Leptinreaktion die natürliche Appetitkontrolle weniger effektiv unterstützt und das Verlangen nach weiterer Nahrung begünstigen kann.
  • Fruktose kann von Gehirn und Muskulatur nicht direkt als Energiequelle genutzt werden. Sie wird zunächst in der Leber verstoffwechselt und dort teilweise in Glukose sowie Laktat umgewandelt, die dem Körper dann indirekt zur Verfügung stehen.
  • Der Großteil der aufgenommenen Fruktose wird von der Leber verarbeitet; ein Teil davon kann, besonders bei hohem Konsum, in Fett umgewandelt werden. Glukose hingegen bleibt länger im Blut verfügbar, entweder als direkte Energiequelle oder zur Umwandlung in Glykogen.
  • Bei übermäßigem, dauerhaftem Konsum wird Fruktose daher häufig mit Gewichtszunahme, Insulinresistenz und einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes in Verbindung gebracht.

Der Glykämische Index und seine Bedeutung

Was ist der Glykämische Index?

Der glykämische Index (GI) ist ein Wert, der zeigt, wie stark kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel den Blutzuckerspiegel im Vergleich zu einem Referenzwert ansteigen lassen. Der Blutzucker sollte möglichst stabil in einem gesunden Normalbereich gehalten werden, um das Risiko gesundheitlicher Probleme zu verringern.

Ist der Glykämische Index ein wichtiger Indikator für meine Ernährung?

Nahrungsmittel bestehen aus vielen Bestandteilen und werden oft zusammen mit anderen gegessen, zum Beispiel im Rahmen einer Mahlzeit. Der glykämische Index wird zwar für einzelne Lebensmittel isoliert gemessen, doch die tatsächliche Blutzuckerreaktion beim Essen wird von vielen weiteren Faktoren beeinflusst: der Nahrungszusammensetzung aus Protein-, Ballaststoff- und Fettgehalt, der Kombination mit anderen Lebensmitteln, der Zubereitungsart sowie individuellen Unterschieden. Zudem berücksichtigt der GI nicht die tatsächlich verzehrte Menge – hierfür ist die glykämische Last (GL) aussagekräftiger. Der GI allein ist also nur ein Baustein unter vielen; der Gesundheitszustand oder die Qualität einer Ernährung lässt sich nicht auf einen einzigen Indikator reduzieren.

Was ist die Glykämische Last?

Weniger bekannt als der Glykämische Index, aber realistischer, ist die glykämische Last (GL). Die GL berücksichtigt die Auswirkung eines Lebensmittels auf den Blutzucker auf Basis der tatsächlich aufgenommenen Menge. Und das ist sehr wichtig: Tafelzucker und Wassermelone haben beispielsweise einen ähnlich hohen glykämischen Index. Der GI bezieht sich jedoch immer auf eine gleiche Menge an Kohlenhydraten (meist 50 g) – und die steckt in ganz unterschiedlichen Mengen des jeweiligen Lebensmittels: Ein paar Löffel Tafelzucker reichen aus, um auf 50 g Kohlenhydrate zu kommen, während man von der wasserreichen Wassermelone eine deutlich größere Menge essen müsste, um dieselbe Kohlenhydratmenge – und damit dieselbe Blutzuckerreaktion – zu erreichen.
Deshalb ist die glykämische Last der Wassermelone im Alltag viel niedriger als die von Tafelzucker: In einer realistischen Portion steckt einfach viel weniger Zucker.